Osteuropa auf deutschen Straßen – Die miesen Tricks zur Umgehung der Sozialvorschriften

Langsam aber sicher kommt die unverantwortliche Ausbeutung der osteuropäischen Fahrer und Solounternehmer ans Licht. Dabei ist zu beachten, je kleiner der LKW so größer die Not.

Regelmässig stelle ich die Frage in Gesprächen, Diskussionen und Debatten: „Wie viel verdient so ein LKW Fahrer aus Bulgarien im Monat“ und immer wieder bekomme ich die Antwort: „Den Mindestlohn“, der gilt schliesslich auch für ausländische Arbeitnehmer in Deutschland. So weit, so richtig, nur befindet sich der Arbeitsort des Fahrers im LKW, dem osteuropäischen LKW und der deutsche Mindestlohn bietet so viele legale Schlupflöcher, das es schon fast als Vorsatz angesehen werden kann, um der starken Frachtvermittlerlobby Wege und Türen zur systematischen Ausbeutung zu öffnen.

In den kommenden Tagen gehe ich hier im einzelnen auf die einzelnen Tricks und Möglichkeiten ein, den Mindestlohn und sämtliche Arbeitszeit- und Schutzgesetze komplett zu umgehen. Wieso mache ich das? Ganz einfach, nur wenn diese Machenschaften öffentlich sind, wächst der Druck auf die Verantwortlichen, es sind eben nicht nur die Paketfahrer betroffen.

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